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Die Frauenquote
Immer stärker fordert die Politik eine Frauenqoute in der Wirtschaft. Doch zu welchen Zweck? Welche Vorteile erhofft sich die Politik dadurch? „Wir wollen, dass Frauen auch in den Führungsetagen ihrem Anteil an der Bevölkerung entsprechend beteiligt werden“, sagte der Justizsenator Till Steffen (Grünen) beim Frühjahrstreffen der Minister in Hamburg. Also möchte Herr Steffen endlich die deutsche Wirtschaft reformieren. Nicht nur die Leistungsträger sollen in der Führungsetage aktiv sein, sondern auch eine Quotenfrau. Wieso nicht ein Quotenhund? Ein Quotenafroamerikaner oder ein Quotenausländer? Und dann… lets call it diversity… Diese Regelung wird weder einer Frau noch einem Hund gerecht, weder der Politik, der Gesellschaft noch dem Unternehmen bzw. dem Unternehmern.
Wieso diese Regelung einer Frau nicht gerecht wird?
Frauen, die in eine Führungsposition berufen werden aufgrund von einer Frauenquote, werden es tendenziell schwerer haben, sich gegenüber ihren Kollegen zu behaupten, als Frauen, die es sich erarbeitet haben. Kann sich eine Frau eigentlich wirklich gut fühlen, wenn sie immer daran denken muss, dass sie vielleicht da, wo sie ist, nur aufgrund einer Quote ist? Wie verhalten sich die Kollegen? Das Thema Mobbing und Seilschaften ist ja nun nicht wirklich etwas ganz Suspektes in unserer Wirtschaft. Wird dies nicht durch so eine Regelung geradezu gefördert?
Menschen, die in die Führungsetagen berufen werden, müssen es sich geschlechtsunabhängig erarbeitet haben. Das ist fair und nachhaltig. Sehr gute Beispiele dafür gibt es seit Jahren in der Wirtschaft wie auch in der Politik. Wie würde eigentlich Herr Steffen darüber denken, wenn wir diese Quotenregelung auf die Politik anwenden würden?
Wirklch sehr informativ! Werde aufjedenfall wieder kommen. Danke fuer den Beitrag.
Gruss
Andres